Hinweis: Die Seite "HP e-PC 40 als NAS" ist vor mehr als einem Jahr geschrieben oder zuletzt editiert worden und unter Umständen veraltet oder nicht mehr korrekt.

Seit über einem Jahr läuft mein e-PC 40 jetzt 24 Stunden am Tag. Nach einer Hardware-Frischzellenkur diese Woche schreibe ich jetzt meine Erfahrungen, den „Burn in Test“ hat er wohl bestanden…

Specs

  • Intel 815 Chipsatz
  • Intel 815 Grafik mit 8MB shared mem
  • 2 SDRAM-Riegel, maximal 2x 256MB
  • „SoundMAX“ Audio (Intel 82801BA-ICH2 mit AD1885)
  • Intel „Pro/100 VE“ 10/100BaseTX Ethernet
  • Ultra DMA 100 IDE
  • 1x 3,5″ IDE-Festplatte
  • 1x Slim-Line CD/DVD-Laufwerk
  • 1x Seriell
  • 1x Parallel
  • 4x USB 1.1 (2x vorne, 2x hinten)
  • Klinke für Mikro, Line in, Line out
  • 2x PS/2, Maus & Taststur
  • Externes Netzteil, 12V + 19V DC

Ausstattung

Beim Kauf (~100€):

  • Pentium 3 866MHz
  • 1x 128MB PC133 RAM
  • 20GB IBM Platte, IC35L020
  • TEAC CD-ROM CD-224E

Inzwischen angelangt bei:

  • Pentium 3 1266MHz
  • 2x 256MB PC133 RAM, MDT
  • 400GB Platte, Samsung HD400LD
  • NEC ND-6650 CD/DVD-Brenner

lspci spricht:

Kernel

Der Kernel ist ein monolithischer 08/15-Kernel mit IDE, USB, e100 LAN und ein wenig Kleinzug. Hier die .config für 2.6.23-gentoo-r3

Partitionierung

Pakete

Installiert sind Samba, Lighttpd mit PHP, NFSd, Rsyncd und ein wenig anderer Kram.

NAS

Beide Siemens M740AV speichern über NFS nach /data/videorecorder. /data/backup_1, /data/backup_2, /data/backup_3 und /data/transfer sind per Samba freigegeben; die ersten 3 für jeweils nur einen PC im LAN als Backup-Verzeichnis, der Transfer-Ordner für alle zum Dateien Hin- und Herschieben.

Webserver

Kein öffentlicher Webserver, nein. Neben dem M740AV PHP-Skript läuft noch eine PHP Statusseite mit Systeminformationen.

Rsync

Der kleine „rsynct“ 2x täglich und dient als Rsync-Server für die PCs und Laptops im Haus.

Installation

Absolut „geradeaus“, ohne irgendetwas, was zu beachten wäre. Ist natürlich schon einfacher, wenn man Tastatur und Monitor angeschlossen hat, aber seit März 2006 läuft er von selbst, headless.

Verschiedenes

hdparm starten bringt erheblich mehr Leistung: Mit den Parametern -d1 -c1 -S120 -M 128 für /dev/hda macht die (nagelneue) Platte:

Mängel

Kein GBit-LAN und kein USB 2.0. ersteres ist zu verschmerzen, weil selbst beim Schneiden von aufgenommenen Videos selten mehr als 4GB zum PC wandern. Für 4 Aufnahmen gleichzeitig reichen 100MBit auch. Letzteres ist schon eher unschön, da man doch ab und zu ein stage4-Archiv und mehr auf eine USB-Platte sichern will – Aber was will man machen.

Bilder

Schamlos im Netz gestohlen, auf meinem läuft im Moment gerade eine Aufnahme. Oder zwei? Drei?

epc40_01.jpg
Vorderansicht, stehend. Liegen (auf der von hier linken Seite) ist schöner!

epc40_02.jpg
Rückansicht. Das externe Netzteil ist auch vorteilhaft, was Hitze und Lärm angeht.

epc40_03.jpg
Ohne Deckel, Platz für die Festplatte. Dahinter temperaturgeregelter sehr sehr leiser 80mm-Lüfter.

epc40_04.jpg
Mit herausgenommenem Lüfter, Blick auf den Sockel 370.

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