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ALPS-Drehimpulsgeber und gebrochene Achsen

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Auf eBay einen dritten Freecom MusicPal ergattert – defekt, mit abgebrochener Achse des Lautstärkeknopfs.

Der Dreh-Impulsgeber läßt sich mit etwas Löten leicht tauschen, das Modell ist ein ALPS „STEC12E08“, erhältlich bei Conrad für 3,33€ oder Reichelt für 1,90€. Info bei Conrad:

  • Impulse: 24
  • Rastungen: 24
  • Einbau: vertikal
  • Metallschaft (ØxL): 6 x 20 mm, abgeflacht (Anm.: Wohl eher Kunststoff-Schaft!)
  • Schaltweg: 0,5 mm
  • Isolationswiderstand: 10 MOhm/ 50 VDC
  • Encoder: Nennspannung: 5 VDC, Nennstrom: 0,5 mA
  • Taster: Nennspannung: 5 VDC, Nennstrom: 1 mA
  • ALPS-Artikelnummer: 402097

Ein baugleiches/kompatibles Modell wäre der RE12CT-V24A, hier in den USA z.B.

Mit etwas Geschick und Glück (Wenn nur die Achse des zerbröselt ist!) kann die Achse ohne Auslöten des kompletten Drehimpulsgebers getauscht werden:

  • Den neuen Geber zerlegen
  • Die Achse ausclipsen
  • Die Reste der abgebrochenen Achse aus dem alten Drehgeber puhlen
  • Den Knopf mit der neuen Achse in den alten, noch auf dem Board verlöteten Drehgeber clipsen

Eine Anleitung dazu gibt es unter musicpalfix.blogspot.com.

Drehimpulsgeber


Oben ein kompletter Drehimpulsgeber, unten links nach rechts: Druckknopf (Hinterer Deckel), Drehgeber (Gehäuse), Basis der Achse mit Schleifkontakten, Metallabdeckung. Alles in Reihenfolge des Zusammenbaus, nur die Basis der Achse liegt auf dem „Kopf“, Der Drehknopf würde „unten“ aufgesteckt. In der Ecke eine entriegelte Achse, wie sie sich im Optimalfall ohne Auslöten tauschen lässt.

Reparatur

Mein Musicpal war als „defekt, Volume-Knopf abgebrochen“ beschrieben. Ein Ausclipsen der Achse und Einstecken der neuen war aber unmöglich – der Vorbesitzer hat schon versucht mit Sekundenkleber die Achse zu reparieren, die Schnapper waren fest im Gehäuse verpappt:

Also muß der Drehgeber doch ganz ausgelötet werden… Mit einem Elektronik-Zwicker 1mm bis 2mm über der Platine abtrennen – Aber nicht zu knapp, so kann man sich danach entscheiden, ob man sich (zu-)traut, alle 7 Lötstellen sauber zu entlöten oder lieber die Beine des neuen Drehgebers auf Stoß anlötet.

Läßt man Material stehen, kann man beim Auslöten die Reste besser greifen – Oder hat eben beim Anlöten der „neuen Beine“ mehr Fleisch für eine Lötverbindung.

Also, Beine abzwicken, überlegen ob Auslöten oder nicht:

Und so schauts dann aus. Ich habe die 2 dicken Halte-Pins oben und unten ausgelötet, diese sind einfacher abzusaugen, und die 5 kleineren Pins über der Platine angelötet.

Die beiden „dicken“ sind für die mechanische Stabilität zuständig und sollten nach Möglichkeit schon fest sitzen, damit sich keine Bewegung am Drehregler auf die anderen Lötstellen überträgt – also zumindest diese durchstecken und sehr gut verlöten:

Nach Durchgangsprüfung noch Tests:

Funktioniert alles.

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1 Kommentar

  1. Perfekte Beschreibung, Danke für die Links zu den Ersatzteilen, Dieser Artikel hat mir Stunden der Recherche und einige Lötzeit erspart. Der Tipp mit dem Tausch der Achse des Impulsgebers war mal so richtig gut!

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