HP e-PC 40 als NAS

Geschrieben am 04.12.2007, zuletzt geändert am 16.10.2019
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Seit über einem Jahr läuft mein e-PC 40 jetzt 24 Stunden am Tag. Nach einer Hardware-Frischzellenkur diese Woche schreibe ich jetzt meine Erfahrungen, den "Burn in Test" hat er wohl bestanden…

Specs

Ausstattung

Beim Kauf (~100€):

Inzwischen angelangt bei:

lspci spricht:

<pre class="language-bash line-numbers">00:00.0 Host bridge: Intel Corporation 82815 815 Chipset Host Bridge and Memory Controller Hub (rev 04)
00:02.0 VGA compatible controller: Intel Corporation 82815 Chipset Graphics Controller (CGC) (rev 04)
00:1e.0 PCI bridge: Intel Corporation 82801 PCI Bridge (rev 11)
00:1f.0 ISA bridge: Intel Corporation 82801BA ISA Bridge (LPC) (rev 11)
00:1f.1 IDE interface: Intel Corporation 82801BA IDE U100 Controller (rev 11)
00:1f.2 USB Controller: Intel Corporation 82801BA/BAM USB Controller #1 (rev 11)
00:1f.3 SMBus: Intel Corporation 82801BA/BAM SMBus Controller (rev 11)
00:1f.4 USB Controller: Intel Corporation 82801BA/BAM USB Controller #1 (rev 11)
00:1f.5 Multimedia audio controller: Intel Corporation 82801BA/BAM AC'97 Audio Controller (rev 11)
01:08.0 Ethernet controller: Intel Corporation 82801BA/BAM/CA/CAM Ethernet Controller (rev 03)

Kernel

Der Kernel ist ein monolithischer 08/15-Kernel mit IDE, USB, e100 LAN und ein wenig Kleinzug. Hier die .config für 2.6.23-gentoo-r3

Partitionierung

<pre class="language-bash line-numbers">100MB  /dev/hda1  /boot
8GB    /dev/hda2  / 
2GB    /dev/hda3  swap 
380GB  /dev/hda4  /data

Pakete

Installiert sind Samba, Lighttpd mit PHP, NFSd, Rsyncd und ein wenig anderer Kram.

NAS

Beide Siemens M740AV speichern über NFS nach /data/videorecorder. /data/backup_1, /data/backup_2, /data/backup_3 und /data/transfer sind per Samba freigegeben; die ersten 3 für jeweils nur einen PC im LAN als Backup-Verzeichnis, der Transfer-Ordner für alle zum Dateien Hin- und Herschieben.

Webserver

Kein öffentlicher Webserver, nein. Neben dem M740AV PHP-Skript läuft noch eine PHP Statusseite mit Systeminformationen.

Rsync

Der kleine "rsynct" 2x täglich und dient als Rsync-Server für die PCs und Laptops im Haus.

Installation

Absolut "geradeaus", ohne irgendetwas, was zu beachten wäre. Ist natürlich schon einfacher, wenn man Tastatur und Monitor angeschlossen hat, aber seit März 2006 läuft er von selbst, headless.

Verschiedenes

hdparm starten bringt erheblich mehr Leistung: Mit den Parametern -d1 -c1 -S120 -M 128 für /dev/hda macht die (nagelneue) Platte:

<pre class="language-bash line-numbers">/dev/hda:
 Timing cached reads:   240 MB in  2.00 seconds = 119.73 MB/sec
 Timing buffered disk reads:  204 MB in  3.00 seconds =  67.90 MB/sec

Mängel

Kein GBit-LAN und kein USB 2.0. ersteres ist zu verschmerzen, weil selbst beim Schneiden von aufgenommenen Videos selten mehr als 4GB zum PC wandern. Für 4 Aufnahmen gleichzeitig reichen 100MBit auch. Letzteres ist schon eher unschön, da man doch ab und zu ein stage4-Archiv und mehr auf eine USB-Platte sichern will – Aber was will man machen.

Bilder

Schamlos im Netz gestohlen, auf meinem läuft im Moment gerade eine Aufnahme. Oder zwei? Drei?

epc40_01.jpg
Vorderansicht, stehend. Liegen (auf der von hier linken Seite) ist schöner!

epc40_02.jpg
Rückansicht. Das externe Netzteil ist auch vorteilhaft, was Hitze und Lärm angeht.

epc40_03.jpg
Ohne Deckel, Platz für die Festplatte. Dahinter temperaturgeregelter sehr sehr leiser 80mm-Lüfter.

epc40_04.jpg
Mit herausgenommenem Lüfter, Blick auf den Sockel 370.

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