X300 VGA-Kabel

Geschrieben am 15.09.2010, zuletzt geändert am 19.10.2019
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Pin-Belegung

Während es ja beim Acer H340 und IBM Lenovo D400 einfach ist, mit einem VGA-Kabel und dem Setzen eines Jumpers eine vollwertigen Rechenknecht zu installieren, ist das beim HP Datavault X312 (Specs #1, #2) schon schwerer.

Zwar ist das Pinout bei beiden gleich, doch der HP X312 hat keinen Jumper für "USB Keyboard enable" und reagiert nicht auf Eingaben während des POST.

Das heisst, reagieren tut er schon. Drückt man z.B. F11 meint er noch ganz großzügig, dass das Boot-Menü aktiviert wird, aber der Rechner läuft einfach weiter. PS/2 würde zwar eventuell funktionieren, aber wer hat schon Bock, um 3 Uhr nachts das Löten anzufangen?

Pfostenleiste CN5

Die nicht benutzten Steckerleiste CN5 auf dem Mainboard des X312 beinhaltet die Signale für PS/2 Maus und Tastatur, eine serielle Schnittstelle und analoges VGA-Signal.

Interessant sind hier nur die VGA-Signale, der Rest bleibt (vorerst) ausser Acht:

Mainboard Pin  --> VGA Pin  (Beschreibung)
-----------------------------------
09           -->   12     (DDC Data)
11           -->   15     (DDC Clock)
14           -->   01     (Rot)
16           -->   05     (Masse)
17           -->   06     (Masse)
18           -->   02     (Grün)
19           -->   14     (VSync)
20           -->   07     (Masse)
21           -->   08     (Masse)
22           -->   03     (Blau)
23           -->   13     (HSync)
24           -->   10     (Masse)
25           -->   09     (+5V)

Die Pin-Übersicht für den VGA-DB15 ist auf pinouts.ru zu finden. Die +5V sind nicht unbedingt nötig, manche Monitore/TFTs schalten aber nach einiger Zeit ab, wenn sie fehlen.

Kabel

Man trennt von einem VGA-Anschlusskabel ein Ende ab (oder teilt es in der Mitte und macht 2 Kabel daraus) und sortiert die offenen Kabel-Enden. Durchpiepsen, und die Belegung der Adern ist klar:

Aus einem 44-poligen IDE-Kabel für 2,5″-Festplatten, dessen Pitch 2mm ist (Der Lochabstand von 40-poligen IDE-Kabeln ist zu groß) kann man dann eine 2×13 Pins – Leiste zurechtschneiden und das Ende des VGA-Kabels verlöten:

Nach ca. 48x Prüfen in beide Richtungen anhand des Merkzettels steht der Verwendung nichts mehr im Weg. Einschrumpfen oder sonstwie Ummanteln ist natürlich immer gut, vor allem wenn das Kabel dran bleiben soll und nach hinten aus dem Gehäuse geführt wird.

Man kann z.B. den Kunststoff der Rückseite neben der Öffnung für die USB-Buchsen oder der Kaltgerätebuchse mit einer Rundfeile erweitern und das Kabel dort durchlegen:

Wenn man nicht gemurkst hat, kann man dann auch etwas sehen:

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