Hinweis: Der Eintrag "Kein Spam mehr auf dem Blackberry BIS-Konto" ist vor mehr als einem Jahr geschrieben oder zuletzt editiert worden und unter Umständen veraltet oder nicht mehr korrekt.

Software-Spamfilter für den Blackberry müssen nicht sein, es geht auch anders – und vor allem umsonst…

Ich bekomme auf meine onderka.com Mail-Adresse sehr viel Spam, der zwar zum größten Teil von Spamassassin gefiltert wird, aber so ca. 50 bis 100 von 3000 Spam-Mails pro Tag kommen trotzdem durch.

Mit Outlook, aber vor allem auf mobilen Endgeräten wie dem Blackberry nervt das sehr, also muß eine Antispam-Lösung her!

Der Spamfilter von Google Mail (Gmail darf man ja hier in Deutschland nicht sagen) ist sehr gut, was liegt also näher, als alle Mails durch Gmail (oops, doch gesagt) zu schleifen.

Bisher habe ich direkt vom PC aus und vom Blackberry via POP3 auf meine onderka.com-Mailbox zugegriffen.

Jetzt leite ich auf dem onderka.com-Server alles einfach an meine Google Mail-Box weiter. Der onderka.com-Account wird nicht mehr verwendet, das Google Mail-Konto ist auf dem PC und dem BIS-Konto für den Blackberry eingerichtet.

Wird der Blackberry mit einem BIS-Server und einem Google Mail-Konto verwendet, muß in den Filtern auf dem BIS-Server noch ein Filter angelegt werden, sonst bekommt man für jede versendete Mail eine Bestätigung zurück. Einfach einen neuen Filter anlegen, „Wenn Absender-Adresse gleich meine Google Mail-Adresse dann nicht an den Blackberry zustellen“

Verwirrend? Hier nochmal:

Bisher

bb-mail_before

Jetzt

bb-mail_after

Ein weiterer Vorteil, zusätzlich zum sehr gut arbeitenden Spamfilter:

1) Der Google Mail-Spamfilter 😉

2) Ich habe endlich auch IMAP-Zugriff auf meine Mails und ein richtiges Webmail-Interface statt dem furchtbaren bisherigen Confixx-Müll.

2) Dadurch, dass der BIS und mein PC den onderka.com POP3-Account regelmäßig abfragten, war dieser öfter mal gelockt – Outlook steht dann z.B. mit dem Prompt der Passwort-Eingabe für das Konto, wenn der BIS auch gerade drauf zugreift. Das passiert jetzt auch nichtmehr, Google hat doch ein etwas dickeres Backend.

Einziger Wermutstropfen: Die „Diskussions“-Gruppierungen in der Ansicht, die Google als Aushängeschild sieht, und sie so wahrscheinlich auch in 100 Jahren nicht deaktivierbar machen wird.