IDE-Festplatte im FSC Futro S400

Am 4. Mai 2010 um 10:45 von Stefan

2 Minuten Schnippeln und fertig ist die Festplatten-Halterung.

Man nehme einen Deckel einer alten Tupper-Dose, eine Schere, 4 Schrauben für die Festplatte, etwas Heisskleber und einen 40pin auf 44pin – Adapter für 2,5″-Festplatten wie hier gezeigt.

Plastik markieren und ausschneiden, die 4 Löcher markieren und bohren, Festplatte am Plastik festschrauben, die Kabel anstecken, Plastikhalter in den PCI-Riser stecken, alles ein Wenig verkleben,

Fertig.

Mama’s neuer PC

Am 4. Mai 2010 um 03:11 von Stefan

Guten Morgen. Ja ich weiß, es ist mitten in der Nacht, aber ich bin gerade am Basteln…

Mama’s 08/15-PC macht bald die Grätsche. Die Platte hört sich an als wäre Sand drin, der CPU-Lüfter genauso. Und eigentlich ist ein P4 mit 2,4GHz sowieso Overkill für Mailen und eBay-Surfen.

Was fällt uns dazu ein? Richtig, ein Fujitsu-Siemens Futro S400. 1GHz AMD Geode (embedded Athlon, 6W), Gbit LAN, 512MB RAM, 1x PCI, SiS 963Lua Chipsatz, 512MB Compact Flash (die gleich in die Kamera-Tasche der Sony α700 wandert), alles zusammen bei Harlander im gewohnten 1A-wie-neu-Zustand für unter 100,- Euro. Dazu eine 60GB 2,5-Zoll IDE-Platte.

Das XP Embedded der Compact Flash Karte ist gesichert (man weiß ja nie…) und XP Pro ist schon installiert. Jetzt muß noch ein Plastikstreifen geschnitzt werden, der im PCI-Extender steckt und die Festplatte hält, morgen wird er dann “ausgeliefert”. +5V für die Platte kann man hier abgreifen.

Update: Die Festplatten-Halterung ist fertig.

Und da im Netz nirgends wirklich gute Bilder aus verschiedenen Richtungen zu finden sind, hier eine kleine Sammlung:

Morgen geht’s weiter mit dem HP t5720 für’s Wohnzimmer, der fast die selben Innereien besitzt.

Surfstation für’s Wohnzimmer – Der Thin Client wird dicker

Am 1. Mai 2010 um 21:58 von Stefan

Keine halben Sachen. Bei Harlander gibt’s die PCI Expansion Unit für den HP t5720

und eine Quadro 280 NVS ist auch schnell organisiert…

Alles streng nach HP-Spezifikation.

Wird schon werden…

Surfstation für’s Wohnzimmer

Am 30. April 2010 um 14:10 von Stefan

Ein HP t5720 (nicht ganz so-)Thin Client zum Surfen im Wohnzimmer.

Eine AMD Geode NX 1500 CPU (1GHz, 6W), 512MB RAM, eine 2,5″ IDE-Festplatte mit 60GB, xUbuntu, Bluetooth-Zäpfchen, schnurlose Tastatur und Maus, fertig.

Hoffentlich macht der analoge Video-Ausgang des SiS741GX-Grafikchips mir am Full-HD-Fernseher keinen Strich durch die Rechnung… Angeblich schafft er bis 2048×1536, aber wie das dann aussieht wird sich zeigen, sobald er da & angeschlossen ist.

Zumindest lautlos ist er:

Mehr Bilder und der Festplatteneinbau frisch aus Fernost.

xda Diamond 2

Am 29. April 2010 um 06:58 von Stefan

Nach einem Blackberry Storm, einem o2 xda Diamond (HTC Touch Diamond) und einem HTC Touch HD bin ich jetzt innerhalb 3 Wochen bei einem xda Diamond 2 (HTC Touch Diamond 2) gelandet.

Der xda Diamond ist mit WM 6.1 und TouchFLO 3D zwar sehr schnell und lief überraschend flüssig, war aber auf Dauer zu klein für die Wurstfinger, der Touch HD zu groß für die Hosentasche beim Rumkrabbeln in der Arbeit. Der Diamond 2 ist mit WVGA (480×800) auf 3,2 Zoll ein optimales “Zwischending”, und die 16GB MicroSD passt auch rein – perfekt!

Das ROM ist das offizielle HTC WM6.5 (HTC_GER_2.53.407.6) mit Sense, mit HardSPL V5_00R5_183HSPL läßt sich das auch auf o2 “xda”-Geräten installieren.

Fehler bzw. Bugs habe ich noch keine gefunden, soweit läuft alles prima – und in ein paar Monaten muß wohl ein Android her…

Noch ein paar Sense-Screenshots (Bildgröße 50%):

Wireless-N für Thinkpad X60

Am 9. April 2010 um 12:27 von Stefan

Wenn man schon ein X60 und einen Draft-N-fähigen Router mit hostapd hat, möchte man auch Wireless-N nutzen.

Also muß die Intel 3945 weichen und eine N-fähige Karte her. Aber welche? Im Thinkpad-Forum wird eine Atheros-basierende Karte angeboten, die mit dem X60 kompatibel ist, also wird die auch bestellt.

Es ist zwar keine AR5BXB72, wie sie auch von IBM direkt verbaut wurde, sondern eine “ALPS UGJZ6-203A” bzw. eine ALPJ6-2 mit AR5008X-Chipsatz, aber alles geht – Kein Fehler beim Booten, Fn+F5 und die LED tut auch.

Die dritte 2,4/5GHz-Antenne auf den Cardbus-Schacht geklebt, fertig.

Lösung für “Superblock last mount time … is in the future.”

Am 27. März 2010 um 13:32 von Stefan

Was macht man, wenn man Linux auf einem Embedded-System ohne RTC, Bildschirm und Tastatur installiert, und bei jedem Booten einen e2fsck-Fehler bekommt, und das System steht?

Checking root file system…fsck from util-linux-ng 2.16.1
ROOT: Superblock last mount time (Fri Mar 26 18:53:39 2010,
now = Sat Jan 1 00:00:14 2000) is in the future.

ROOT: UNEXPECTED INCONSISTENCY; RUN fsck MANUALLY.
(i.e., without -a or -p options)

Klar, wir haben keine Hardware-Uhr bzw. keine Stützbatterie, es ist “Sat Jan 1 00:00:14 2000″ (14 Sekunden nach Power-On), NTP läuft so früh noch nicht, und beim letzten Herunterfahren war es März 2010.

Die Lösung ist, diesen Fehler (und nur diesen!) einfach zu ignorieren. Dafür in /etc/e2fsck.conf folgendes einfügen:

# See the e2fsck.conf man page for more info

[options]

# allow fsck to run sanely at any point in time #142850
buggy_init_scripts = yes
broken_system_clock = yes

# allow cancel (CTRL-C)
allow_cancellation = true

[problems]

# Superblock last mount time is in the future
# (PR_0_FUTURE_SB_LAST_MOUNT).
0×000031 = {
preen_ok = true
preen_nomessage = true
}

# Superblock last write time is in the future
# (PR_0_FUTURE_SB_LAST_WRITE).
0×000032 = {
preen_ok = true
preen_nomessage = true
}

Hier steht preen_ok = true für “ignorieren” und preen_nomessage = true für “Nicht melden”. 0×000031 bzw. 0×000031 sind aus den e2fsck-Sourcen, oder auch an anderen Stellen im Netz zu finden.

buggy_init_scripts = 1 ist nur für 24h Toleranz zuständig, schadet aber trotzdem nicht.

Um die lästigen und bremsenden “One of the files in /etc/{conf.d,init.d} or /etc/rc.conf has a modification time in the future“-Meldungen noch los zu werden, kann man in /etc/conf.d/local.stop (oder das Pendent der jewiligen Distribution) noch folgendes einfügen

# /etc/conf.d/local.stop

# Zurueck in die Steinzeit – 01.01.2000, 01:00 Uhr!
touch -t 198001010100 /etc/conf.d/*
touch -t 198001010100 /etc/init.d/*
touch -t 198001010100 /etc/rc.conf

um die beanstandeten Dateien dür das nächste Booten auf den 01.01.1980, 01:00 Uhr zu setzen.

Eine Möglich keit ist natürlich auch, Laufzeit-Basierte fsck’s auf dem Dateisystem mit tune2fs -i 0 /dev/sdx komplett auszuschalten,.

Um was es geht?

Ein Alix.2D2 – Board mit Gentoo als Router.

Serielles “TTL”-Kabel für Router

Am 12. März 2010 um 20:14 von Stefan

Manchmal kommt man trotzt tftp und anderen Tools nicht um die gute alte serielle Schnittstelle herum. Spätestens wenn man seine Router beim Flashen der falschen DD-WRT-Version gebrickt hat…

Dumm nur, dass diese an den meisten Access Points, DSL-Routern und ähnlichen “Kleingeräten” nicht mehr auf einer DB9-Buchse nach aussen geführt wird, sondern nur noch intern als lötbar (oder mit etwas Glück schon mit einem Header bestückt) vorhanden ist.

Dazu kommt noch, dass auf den – zumeist 4 Pins – ein TTL-Signal liegt, für dessen Konvertierung man noch einen Pegelumsetzer, z.B. einen MAX232 benötigt – direktes Anschließen an die serielle Schnittstelle des PC funktioniert nicht. Oder nur einmal, oder so.

Anstatt das Rad neu zu erfinden, bedient man sich am einfachsten an einem Siemens-Datenkabel der x55-Serie, also einem “Siemens x55-Serie Datenkabel, seriell” für 3,99€ incl. Versand.

Das Adapterkabel hat dann einen sogenannten “Slim Lumberg”-Stecker auf der Handy-Seite und ein DB9-Weibchen auf der PC-Seite. Im DB9-Gehäuse steckt der Pegelwandler, denn das Siemens Handy benötigt auch TTL-Signale.

Die Belegung des “Slim Lumberg” (übrigens weicht die des “alten” Lumberg-Steckers für Siemens x35/x45 ab, ist aber analog zu verwenden, nur umdenken!) ist auf pinouts.ru zu finden, oben links auf der Seite die Buchse in der Draufsicht. Uns interessieren folgende Pins:

1 - Vcc (Versorgungsspannung)
2 - GND (Masse)
3 - Tx ("Senden" vom Handy/Router aus gesehen)
4 - Rx ("Empfangen" vom Handy/Router aus gesehen)

Wenn man den Stecker öffnet (oder abzwickt und dann Kabelfarbe zu Kontakt durchpiepst, falls er vergossen ist), sieht man die Kabelfarben für die Pins 1-4:

Bei meinem Adapter wären das

1 - Versorgung: Unbelegt (Ist ja auch kein Ladekabel...)
2 - GND: Grün
3 - Tx: Rot
4 - Rx: Weiß

Die Versorgungsspannung Vcc interessiert uns sowieso eher weniger, wir haben ja ein Gerät, das eine eigene Stromversorgung hat.

Jetzt brauchen wir die Anordnung der Pins am Router bzw. Endgerät. Im DD-WRT-Kiki stehen zu einigen Routern bereits die Pinouts, nach dem jeweiligen Modell muß man entsprechend googeln. Hier als Beispiel ein Buffalo “WHR-HP-G54″:

Der Vcc-Pin hat +3.3V, an den schließen wir nichts an. Bleiben Tx, Rx und Masse (GND). Masse ist meist einfach zu finden, der Pin hängt zu 99% auf der Vorder- oder Rückseite der Platine an den großflächigen Bereichen, auch im Bild schön zu sehen.

4 in einer Reihe? Da nehmen wir doch aus einem alten PC-Gehäuse vom Schrott das Lautsprecherkabel, oder ein CD-ROM-Audiokabel:

Kontakte entriegeln, neu zusammenstecken (damit die Farben passender liegen), und mit dem Siemens-Kabel verlöten:

Danach mit dem Merkzettel der Kabelfarben und dem Board des Routers verlöten:

Vcc - Nicht im Siemens-Kabel - Pos. 1 am Router - Unbelegt im Stecker
GND: Grün im Siemens-Kabel - Pos. 2 am Router - Schwarz im Stecker
Tx: Rot im Siemens-Kabel - Pos. 3 am Router - Rot im Stecker
Rx: Weiß im Siemens-Kabel - Pos. 4 am Router - Weiß im Stecker

Und fertig. Anstecken, Lieblings-Terminalprogramm (ANSI-Modus) starten, ein paar Mal Enter drücken und freuen – Meistens verwenden die TTL-Schnittstellen der Router 115200,8,N,1 oder 57600,8,N,1

Man sollte noch das Kabel beschriften, falls man für ein anderes Gerät mal die Pins umsortieren muß, und falls der PC oder das Notebook keinen seriellen Port mehr hat, kann man das ganze auch noch an einem USB-to-serial-Adapter hängen.

Viel Spaß!

3ware Migration 3-disk RAID5 zu 4-disk RAID5

Am 18. Februar 2010 um 15:33 von Stefan

Während im 3dm2 schon das Neue Array aus 4 Platten (mit der Kapazität des alten Arrays) zu sehen ist

ist mit tw_cli der Zustand schon detailierter:

su0 als “source” mit 3 Platten, du0 als “destination” mit 4x 1TB.

Mal sehen, wie lange der Controller für die Migration braucht, nach rund 30 Minuten sind es noch 0%.

Währenddessen sind die Geschwindigkeiten lesend/schreibend (dd lesen nach /dev/null bzw. dd schreiben aus /dev/zero) bei 88,5MB/s und 28MB/s.

Die Array-Konfiguration ist übrigens bei 3ware-Controllern auf den Platten gespeichert – So ist es einfach möglich, einen Controller gegen einen anderen (in meinem Fall einen “gleichen” 9500S-4LP) zu tauschen und das Array mit den Daten zu behalten.

Edit:

Nach knapp 90 Minuten (1% Fortschritt!) das Array “geumounted”, aufgelöst, ein neues R5 aus den 4 Platten erstellt, fix GPT-Partition geschrieben, formatiert und wieder eingehängt – fertig. 120G sind auch schon zurückkopiert.

Wenn die Daten gesichert sind (ihr habt doch Backups, oder?) ist das 100x schneller als Migration… Nachdem der Controller damit durch ist, müssen ja auch noch die Partition und das Dateisystem vergrößert werden… :/

Homeserver 2010 – Umbau und Benchmarks

Am 17. Februar 2010 um 20:16 von Stefan

Na hurra! Hätte man den Wikipedia-Eintrag mal genau gelesen, hätte man sich die rund 4 Stunden Fehlersuche, Kernel- und Samba-Neukompilierung und noch mehr graue Haare sparen können:

Warum gehen über FTP circa 50MB/s durch’s Netz:

ftp> get ubuntu-9.10-desktop-i386.iso
200 PORT command successful
150 Opening BINARY mode data connection for ubuntu-9.10-desktop-i386.iso (723488768 bytes)
226 Transfer complete
FTP: 64d Bytes empfangen in 13,69Sekunden 52859,56KB/s

und mit Robocopy nur 3-3,5 MB/s???

Ganz einfach:

Copying files in restartable mode is much slower (about 6x over a network) than in normal or backup mode due to the necessary management overhead.

…und ich hab’ mich schon gewundert, warum in der Arbeit neulich 3TB circa 4 Tage gebraucht haben :/

Nun geht’s auf jeden Fall, die Robocopy-Geschwindigkeiten stimmen mit /B statt /Z (wieder):

Bytes : 392.82 m
Times : 0:00:08
Speed : 50696381 Bytes/sec.
Speed : 2900.870 MegaBytes/min.

und iperf sieht eh passabel aus:

(alles jeweils NAS -> PC)

Ganz nebenbei werkelt im Würfelchen jetzt ein Intel D510MO mit Atom 510 sowie (Board mit PCI sei Dank) ein 3ware 9500S-4LP. und das mit 5 Watt im Durchschnitt weniger als das ZOTAC-Board mit dem ION-Chipsatz…