Seite: HP Data Vault X300-Serie

7. Sep. 2010, 00:30 Uhr | 11 Kommentare | 10.641x angesehen | Drucken

Diese Seite handelt von den “HP Data Vault” Geräten der X300-Serie, die so aussehen:

Modelle

Die “Data Vault” Geräte der X300-Serie sind:

  • Data Vault X311
  • Data Vault X312

Diese Geräte sind identisch und unterscheiden sich nur in der Festplatten-Konfiguration.

Ich habe meinen Data Vault X312 mit 2x 1TB (Seagate 7200.12) Festplatten gekauft, um meine noch nicht so “alte” Synolog DS410 abzulösen. An der war nichts falsch, aber das Fehlen der   Twonkymedia-Unterstützung für den MPC 8544E-Prozessor und der Basteltrieb haben mich quasi dazu gezwungen…

Windows Home Server hat mein X312 nie booten gesehen, es wurde gleich zu Anfang Debian installiert. Und nachdem der Data Vault der X300-Serie auch unter anderen Linux-Nutzern ganz beliebt zu sein scheint, hier meine Sammlung zu der netten Box – Momentan noch in der Entstehung.

Die vorläufige Grobgliederung:

  • Hardware-Informationen (Specs, Modellvarianten, Bilder, Links, Allgemeines, dmesg, etc.)
  • Installation (Kein VGA nach aussen, Tastatur deaktiviert, falsche Debian Squeeze/Sid “Fehlermeldung” bzgl. non-free Firmware beim Dist-Upgrade etc.)
  • Einstellungen (coretemp, lm_sensors, SATA-Ports, mdadm/RAID, mediasmartserverd)
  • Web-Obderfläche
  • Verschiedenes: Benchmarks, /etc/e2fsck.conf etc.

Momentan schon als Blog-Einträge zu haben:

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Unterseiten

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11 Kommentare zu 'HP Data Vault X300-Serie'

Kommentare zu 'HP Data Vault X300-Serie' als RSS oder TrackBack.
  1. #1
    Kommentar von KamiKasi am 26.03.2011 um 10:43 Uhr

    Das Projekt gefällt mir! ;)
    Also bin ich losgezogen und habe mir eine X312 besorgt.

    Nun aber mein Problem: Wie bekommt man den Einschub mit der Elektronik aus dem Gehäuse?
    Kabel für VGA hab ich mir schon zusammengebraten, nur stecken kann ich es nicht… :(

    Nach dem entfernen des vorderen Gitters und lösen der zwei Schrauben beim Netzteil hängt der Einschub scheinbar noch irgendwo – oder ist das nur der Verbindungsstecker für die Platten?

    Hast du evtl. ein paar Bilder vom Auseinandergebauten Gerät?

  2. #2
    Kommentar von Stefan am 26.03.2011 um 11:32 Uhr

    Das “Dach” muss ab danach die Backplane mit den SATA-Buchsen entriegeln und nach oben herausziehen.

    Dann kann die Schublade mit dem Mainboard und dem Netzteil nach vorne heraus. Ein Bild habe ich oben auf dieser Seite eingefügt.

    Ausserdem bilde ich mir ein, von vorne gesehen rechts unten unterm Board war noch eine Schraube ;)

  3. #3
    Kommentar von Nicolas am 24.07.2011 um 16:39 Uhr

    Geniales Projekt!

    Ich bin im Moment auf der Suche nach einem NAS, bei dem ich ohne weiteres selber RSYNC-Jobs per Schedule aufsetzen kann, damit es sich dann entsprechend Daten von anderen Systemen runterzieht. Bisher waren die NAS alle recht teuer und die günstigen hatten eine schlechte Performance oder die gesuchten Features nicht.
    Und jedes schnelle Gerät für viele €€ lief auf einem ATOM D5x oder ähnlichem.
    Auf Grund der HW hatte ich den X312 schon näher ins Auge gefasst, wobei ich mit WHS nichts anfangen kann.

    Hast Du schon Messungen zum Stromverbauch mit 2/4 Platten machen können?
    Besitzt das Gerät ein sauber implementiertes ACPI, so dass Power Management auch sauber unter Linux läuft?

    Mein Finger kreist schön über dem Bestellknopf, für aktuell 300€ mit 2TB kann man da eigentlich nicht mehr viel falsch machen (wenn man WHS los wird)

    Viele Grüße

  4. #4
    Kommentar von Nicolas am 24.07.2011 um 17:41 Uhr

    Ich habe noch ein bisschen weiter im Netz gesucht nach guten Geräten und Lösungen, die mir etwas ähnliches bieten könnten wie der X312.
    Dabei bin ich auf einen MicroServer von HP gestoßen, der ohne OS kommt, die etwas schnellere AMD Neo II DualCore 1,3GHZ CPU verwendete, auch 4 HDD Wechselslots besitze, dafür aber in der kleinen Ausführung nur mit 250GB HDD & !GB RAM daher kommt. Kostenpunkt im Moment ca. 200€ – für mich also durchaus eine Interessante Alternative.
    Mit freeNAS oder so sicherlich auch nicht schlecht…
    hier mal ein paar Links:
    http://blog.samat.org/2010/12/10/Hardware-review-of-the-Hewlett-Packard-ProLiant-N36L-Microserver
    http://www.silentpcreview.com/HP_Proliant_MicroServer
    http://shop.e-bug.de/shop/product_info.php?info=p373559&refID=GH

  5. #5
    Kommentar von Nicolas am 24.07.2011 um 17:43 Uhr

    Noch ein weiterer zum Link zum HP ProLiant MicroServer N36L, dort wird wohl auch über Erweiterungskarten wie iLO etc gesprochen.
    http://www.hardwareluxx.de/community/f101/hp-proliant-n36l-microserver-752079.html

  6. #6
    Kommentar von Stefan am 24.07.2011 um 18:44 Uhr

    Über den N36L bin ich neulich auch gestolpert. Wenn ich heute wieder ein NAS aufsetzen würde, wäre der der Favorit – Vor dem HP X312 oder dem Acer H340/Lenovo D400.

    Ich denke mit dem Proliant kann man nichts falsch machen…

    ACPI im X312 läuft einwandfrei, die Tables sind sauber programmiert. Zum Stromverbrauch hatte ich mal etwas geschrieben, müßte ich suchen…

  7. #7
    Kommentar von Nicolas am 26.07.2011 um 21:17 Uhr

    Habe mir heute den Proliant mit der i-Lo-Karte bestellt. Mal gucken wie der läuft, ich starte da wohl erst einmal mit einer USB-Installation von freeNAS für den internen USB-Port.
    Habe erst heute gemerkt, dass Du vom Proliant auch ein dmesg gepostet hattest.

  8. #8
    Kommentar von Stefan am 26.07.2011 um 21:45 Uhr

    Ja, hab “zufällig” einen da…. ;)

    Ohne iLO, aber mit 4x 2TB und 1x 8GB SSD für’s System am internen SATA… Array synct gerade:

    root@n36l ~ # cat /proc/mdstat
    Personalities : [linear] [multipath] [raid0] [raid1] [raid6] [raid5] [raid4] [raid10]
    md0 : active raid5 sdb1[0] sde1[4] sdd1[2] sdc1[1]
          5860535808 blocks super 1.2 level 5, 512k chunk, algorithm 2 [4/3] [UUU_]
          [>....................]  recovery =  3.6% (70696752/1953511936) 
          finish=856.4min
          speed=36640K/sec
    
    unused devices: none
  9. #9

    [...] Unix or BSD only. Only to share a good link (sorry German only) about the X312/X310 Data Vault: http://www.onderka.com/inhalt/hp-data-vault-x300-serie/. The owner of this site managed to find a work around to boot the data vault with Debian etc. (and [...]

  10. #10
    Kommentar von Ralf am 11.12.2012 um 12:06 Uhr

    Hallo Zusammen,

    habe vor einer Weile durch Zufall einen HP-Data-Vault X312 in die Finger bekommen und suchte nach einer sinnvollen Software/Firmware. Einsatzmöglichkeiten gab es genug, denn es galt in meinem Falle Daten von verstreut vorhandenen Datenträgern und Desktop PC’s mal auf einen zentralen Storage zu migrieren

    Nach einer gewissen Evaluierungphase bin ich nun bei der folgenden Konfiguration angelangt:
    - Eines der bekannten VGA-PS2 Dongles erstanden, um entsprechend ins BIOS zu gelangen, selber basltel war ich zu faul
    - Wenn ich das Ding schon einmal auseinander baue, dachte ich mir, mach ich auch ein RAM Upgrade, bin dann auf ein 4GB DDR2 2600 umgestiegen, um der Empfehlung für ZFS ein Stück weit zu folgen
    - Ich nutze NAS4Free in der aktuellen Version (Embedded von USB in RAM-Disc, da alle 4 Slots mit 1TB Platten belegt sind), bin übrigens sehr zufrieden damit (Kannte von früher FreeNas und bei mir hat es eine Weile gedauert, bis ich die Sache mit dem Namens und Inhaberwechsel mitbekommen habe:)
    - Platten im ZFS Raidz1 mit 4x1TB; Nett 2,6TB Nettodatenvolumen

    Nun zu meiner Frage an die in der Regel gut informierten Kommentatoren hier auf dieser Seite:
    Ich hab irgendwo in einem Spezifikationsfile (irgend ein PDF von HP) mal gelesen, dass der HP Datavault x312 max 7TB Kapazität haben kann. Die Frage für mich ist nun, ob diese Restriktion aus der eigentlich original verwendeten Firmware, also Win HS V1, resultiert. Denn ich überlege auf 4×3 TB umzubauen (Also immer nur eine Platte austauschen und wieder durch NAS4Free replizieren lassen, das ganze dann vier mal). Oder ob ggf. der SATA Controller des Data-Vaults irgendwann an irgendeine Hardware bedingte grenze stößt.

    Das weiß sicher einer von euch…
    Grüße
    Ralf

  11. #11
    Kommentar von Stefan am 13.12.2012 um 13:54 Uhr

    Die 7TB kamen m.W.n. von den damals erhältlichen 1TB-Platten: 4x Intern plus 2 USB plus 1x eSATA. Hatte intern schon 4x 2TB plus eine 2TB-Platte am eSATA laufen.

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