Homeserver 2010 – Umbau und Benchmarks

Am 17. Februar 2010 um 20:16 von Stefan

Na hurra! Hätte man den Wikipedia-Eintrag mal genau gelesen, hätte man sich die rund 4 Stunden Fehlersuche, Kernel- und Samba-Neukompilierung und noch mehr graue Haare sparen können:

Warum gehen über FTP circa 50MB/s durch’s Netz:

ftp> get ubuntu-9.10-desktop-i386.iso
200 PORT command successful
150 Opening BINARY mode data connection for ubuntu-9.10-desktop-i386.iso (723488768 bytes)
226 Transfer complete
FTP: 64d Bytes empfangen in 13,69Sekunden 52859,56KB/s

und mit Robocopy nur 3-3,5 MB/s???

Ganz einfach:

Copying files in restartable mode is much slower (about 6x over a network) than in normal or backup mode due to the necessary management overhead.

…und ich hab’ mich schon gewundert, warum in der Arbeit neulich 3TB circa 4 Tage gebraucht haben :/

Nun geht’s auf jeden Fall, die Robocopy-Geschwindigkeiten stimmen mit /B statt /Z (wieder):

Bytes : 392.82 m
Times : 0:00:08
Speed : 50696381 Bytes/sec.
Speed : 2900.870 MegaBytes/min.

und iperf sieht eh passabel aus:

(alles jeweils NAS -> PC)

Ganz nebenbei werkelt im Würfelchen jetzt ein Intel D510MO mit Atom 510 sowie (Board mit PCI sei Dank) ein 3ware 9500S-4LP. und das mit 5 Watt im Durchschnitt weniger als das ZOTAC-Board mit dem ION-Chipsatz…

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